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Tag 1: Anreise nach Bamako

Anreise nach Paris und nachmittags gemeinsamer Weiterflug nach Bamako, (Flugdauer ca. 6 Std., Abendessen im Flugzeug). Ankunft am Abend, Transfer ins Hotel.

Hotelübernachtung in Bamako.

Tag 2: Ségou

Am frühen Morgen verlassen wir die malische Hauptstadt und beginnen unsere Reise nach Ségou (240 km). Akazien und Mangobäume, Hirse- und Baumwollfelder, begleiten uns zu der „Stadt der 4444 Balanzans“ (Balanzan – Bäume, Wunderbäume). Nachmittags erreichen wir Ségou, die ehemalige Residenz des Bambara-Königreichs mit etwa 100.000 Einwohnern. Führung durch das ehemalige französische Viertel, Spaziergang zum Nigerufer und Besuch der Verkaufsstätten der Töpferinnen. Hotelübernachtung in Ségou.

Tag 3: Djenné

Die Fahrt (270 km) bringt uns nach Djenné, eine der bekanntesten Städte im Nigerbinnendelta, die das Zentrum der mittelalterlichen Lehmarchitektur im Obernigergebiet darstellt. Die mittelalterlichen Bürgerpaläste und die traditionsreichen Koranschulen erinnern bis heute an die ehemalige kulturelle Hochzeit des Mali- und Songhay-Reiches, aber das imposanteste Gebäude der 1000-jährigen Stadt ist die große Lehmmoschee. Sie ist das größte Lehmbauwerk der Welt im Sudan-Lehmbaustil. Mehr als 2000 Gläubige haben in ihr Platz.

Die Moschee bildet die Kulisse für den nicht weniger beeindruckenden Montagsmarkt: Kilometerlange Kolonnen von bunten Pferdewagen geben sich in Djenné ein Stelldichein. Fisch, Okras, getrocknete Zwiebeln und Tamarindenschoten werden eingetauscht gegen Salz, Plastikschalen und Fischernetze.

Am Nachmittag geht es weiter nach Mopti. Übernachtung in Mopti.

Tag 4: Mopti

Der Kern Moptis liegt auf drei Inseln, weshalb man der Stadt den Namen "Venedig Malis" gab. Heute ist hier der wichtigste Hafen des Landes. Fähren verbinden Mopti mit Timbuktu, Gao, Koulikoro und Djenné Mopti hat keinen Markt, Mopti ist ein Markt! Hier begegnen wir den Angehörigen der verschiedensten Völker und machen geführter Rundgang durch die Markt, auf denen Frauen in farbenprächtigen Kleidern ihre Waren anbieten, kaufen und tauschen. Bevor wir in das Land der Dogon fahren, erleben wir in Mopti Afrika pur: Handeln und Feilschen, exotische Gerüche, marktschreierische Kulissen und beeindruckende Handwerkskunst.

Tage 5 bis 7: Dogonland

70 km entfernt von Mopti bzw. Sévaré liegt die Hauptstadt des Dogon-Landes, Bandiagara.

Die Felsen von Bandiagara und etwa 250 umliegende Dörfer wurden 1989 auf die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes und Weltnaturerbes gesetzt. Dieses Gebiet zählt zu einem der markantesten und sicherlich auch beeindruckendsten Landschaftsgebiete des Sahel.

In der Falaise von Bandiagara lebt der Stamm der Dogon - ohne Zweifel das interessanteste Volk Malis. Seine Glaubenswelt und traditionelle Lebensart sind ebenso faszinierend wie seine Dörfer. Besonders faszinierend sind weit oben in der Felswand eingegrabene Wohnungen des kleinwüchsigen Jägervolks.

Viele Dogon haben sich bislang dem Islam entziehen können und pflegen noch ihre komplexe, animistisch geprägte Weltsicht. Wir besuchen ursprüngliche Dörfer, zum Beispiel Irelli oder Banani, und gewinnen einen Einblick in das Leben in diesem entlegenen Teil Afrikas. Wir lassen uns auf dem Maskenfest von den Rhythmen des Maskentanzes mitreißen, besuchen den Yame-Teich mit heiligen Krokodilen und genießen die einzigartige Aussicht über die Dörfer der Dogon und die tiefer liegende Ebene.

Übernachten in Bandiagara und Sangha.



Tage 8 bis 9: Timbuktu

Am frühen Morgen fahren wir zum kleinen Flugplatz von Mopti. Eine Maschine der Fluggesellschaft CAM wird uns nach dem kurzen Flug zum „Hafen der Wüste“ und in die Oasenstadt Timbuktu bringen.

Die Stadt am Rande der Wüste ist nicht nur religiöses Zentrum und Umschlagplatz des Salz-, Gold-, Elfenbein- und Sklavenhandels zwischen Sahara und Sahel, sondern hat sich seit dem 15 Jh. zu einem der größten kulturellen Zentren des Sudan entwickelt: Berühmte Professoren und Wissenschaftler kamen aus Kairo an eine Universität, die in ihrer Blütezeit 20.000 Studenten gehabt haben soll.

Bei unserem Stadtrundgang spüren wir ein Stück jener Faszination, die die bewegte Geschichte Timbuktus auslöste. Wir besichtigen die Moscheen, die Koranschulen, die mittelalterliche Universität und die Bibliothek. Die Wohnhäuser von Heinrich Barth und René Caillié zeugen von Forschungsreisen vergangener Zeiten. Das alles wird uns erahnen lassen, dass Timbuktu wirklich einmal geistiges und wirtschaftliches Zentrum Westafrikas war.

Übernachtungen in Timbuktu.

Tag 10: Mopti

Am späten Nachmittag Rückflug mit CAM nach Mopti. Abendessen und Übernachtung im Hotel „Kanaga“****.

 

Tag 11: Auf dem „König der Flüsse“ - Niger

Wir erleben einen erholsamen Tag auf einer traditionellen elegant geschwungenen Pinasse (so werden in diesem Teil Afrikas typische Holzboote mit Ausmaßen von ca. 20 m x 2,5 m genannt). Unsere Fahrt führt uns vorbei an einer der eindrucksvollsten Flusslandschaften unserer Erde. Unterwegs sehen wir Bauern- und Fischerdörfer der Somono, Bozo und Songhay. Wir besuchen Peul-Siedlungen und erkunden den faszinierenden Alltag am Niger.

Tag 12: Über San nach Ségou

Unsere Reise geht weiter mit dem Besuch einer alten Moschee (sudanische Banko-Lehmbauweise) in der typischen Sahel-Stadt San. Unterwegs machen wir kleine Pause im Dorf der Bobo und nach 200 km erreichen wir Ségou.

Übernachtung in Ségou in einem Jagd-Hotel.



Tag 13: Bambara-Fest in Ségou

Heute verbringen wir einen Tag in einer lebhaften Handelsstadt, der ehemaligen Residenz der Bambara-Könige, die auch als „Stadt der 4444 Balanzans“ bezeichnet wird. Hier in Ségou feiern wir mit der hiesigen Bevölkerung das faszinierende Bambara-Fest (je nach Reisezeit). Plötzlich sind wir nicht in Ségou, sondern in einer fremden Märchenwelt voller Tanz, Masken, Musik und Magie.

 

Tag 14: Hauptstadt Malis – Bamako

Vormittags fahren wir weiter. Nach 240 km erreichen wir Bamako.

Am Nachmittag besuchen wir das Nationalmuseum und den berühmten Handwerker-Souk.

Im Souk kann man Handwerkern bei der Arbeit zuschauen. Verkauf von Kunsthandwerk (Masken, Schnitzereien, Musikinstrumente, Lederwaren, Schmuck, Kassa-Decken).

Übernachtung in ***** Hotel Kempinski direkt am Fluss nahe der Pont-des-Martyrs.

Tag 15: Bamako und Rückflug

Heute ist unser letzter Tag in Bamako. Wir besichtigen eine Grotte mit prähistorischen Malereien, genießen einen schönen Panorama–Blick über die Stadt und den Fluss Niger vom Aussichtspunkt am Point G und dem Koulouba-Plateau, wo sich der Präsidentenpalast befindet.

Tag 16: Unsere Reise geht zu Ende

Frühmorgens Ankunft in Paris mit Anschluss zu den anderen Flughäfen.

Ein geflügeltes Wort der Tuareg lautet: „Reisen heißt Leben lernen“. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Leben lernen.

Mit jeder unserer Reisen nach Mali wollen wir Ihnen einen besonderen Höhepunkt bieten. In einzelnen Fällen ergeben sich dabei auch Abweichungen vom obigen Programm. In Afrika ist vieles unvorhersehbar und muss mit Improvisationstalent gemeistert werden.

Im angegebenen Zeitraum bieten wir 3 Abreisetermine an. Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.