PDF Drucken E-Mail

1. Tag: Flug Frankfurt-Kiew (Ankunft Kiew)

Sie sind in einer der schönsten Städte Europas gelandet, die ihren Zauber aus ihrer herrlichen Lage am Ufer des Dnepr auf grünen Hügeln und zwischen wunderschönen Parks bezieht. Reich an Atmosphäre und Geschichte ist. Wir bringen sie ins Hotel von dort aus gelangen Sie auf die lebhafte Hauptstraße Kreshchatyk und den zentralen Platz Maidan Nezalezhnosti.

Hier im Zentrum auf einer schönen Terrasse unter den Kastanienbäumen bestellen Sie den berühmten ukrainischen Borschtsch (Rote-Bete-Suppe), der auf der Skala der Nationalheiligtümer ganz oben rangiert. Eine Hospodarka (ukrainische Köchin) bringt mit einem schneeweißen Häubchen köstlichen Smetana (Schmandes) obendrauf Warenyki (eine Art Maultaschen). Zwischendurch können Sie gerne Ihren ersten Horilka (ukrainischer Wodka) testen. Wem das Getränk doch zu stark wird, muss nicht traurig sein; es gibt andere Lieblingsgetränke der Ukrainer wie etwa Kompott (im Wasser gekochte frische Früchte und Beeren), Kysil, Uzvar, Ryazanka (ein Art Kefir, der aus der im Ofen gedampften Milch mithilfe von Smetana hergestellt wird) und natürlich den schwarzen Tee. Tee wird praktisch zu jeder Mahlzeit getrunken. "Trink das Teechen, dann vergisst du den Kummer", sagt der Volksmund.

Nach dem wir ersten Eindruck von der traditionellen ukrainischen Küche bekommen haben, beginnen wir mit der Entdeckung der Stadt, die reich an Atmosphäre und Geschichte ist. Als erstes sehen wir bei Sonnenuntergang eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Kiew, das Goldene Tor, eines von drei Haupteinfahrttoren der Stadt, an. Heute steht es in einer zauberhaften Grünanlage, auf der wir im Schatten der Bäume einen Abendspaziergang unternehmen können. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Kiew

Nach dem Frühstück ist ein Stadtrundgang eingeplant. Unseren Rundgang durch den ältesten Teil der Stadt beginnen wir auf dem Sophienplatz. Von ihm aus gelangen wir durch die Toröffnung unter dem großen Glockenturm auf das Gelände der Sophienkathedrale - "Mutter der russischen Kirchen" genannt. Der Komplex der Kiewer Hagia Sophia ist eines der hervorragendsten architektonischen Werke Europas. Der Ziegelbau wurde zum Anfang des 11. Jh. von einem byzantinischen Architekten errichtet. Die Mosaike und Malereien im Inneren werden zu den größten Errungenschaften der byzantinischen Kunst gezählt. Die Kathedrale gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Unsere nächste Station ist eine der bekanntesten Kiewer Straßen - der Andreashang. Seinen jetzigen Namen bekam er im 18. Jh. und verdankt ihn der Kirche, die seinen Beginn markiert. An der Kirche beginnen wir den Besuch des Andreashangs. Ihren Beinamen eines "Kiewer Montmartre" verdankt die Gegend den vielen Verkaufsständen und Cafés, vor allem aber den Vertretern der Kiewer Avantgarde und Jugendlichen aus der alternativen Szene, die sich hier oft und gern aufhalten. Wir besichtigen die Andreaskirche, die in den Jahren 1747-53 entstand. Den größten Wert haben die Malereien: An ihrem Beispiel kann man die Entwicklung der orthodoxen Kirchenmalerei im 18. und 19. Jh. verfolgen.

Unser nächstes Ziel ist "dom turbinikh", heute Bulgakow-Museum. Nach dem Besuch der Ausstellung gehen wir zur Standseilbahn. Als "mechanischer Michaels-Aufzug" wurde sie 1905 in Betrieb genommen. Mit der Seilbahn fahren wir zum Michaelsberg mit der dortigen Michaelskirche. Die Geschichte der Klosterkirche beginnt im 11. Jh., der heutige Komplex besteht aus der wiederaufgebauten Kathedrale, dem erhaltenen Speisesaal mit einer Kirche von 1713 und mit dem Glockenturm von 1716. Damit beenden wir unseren Rundgang durch Kiew und gehen in ein typisches ukrainisches Café, um uns mit einer Kiewer Delikatesse zu stärken.

3. Tag: Kiew

Heute nach dem Frühstück besichtigen wir Pecherska Lavra. Das Kiewer Höhlenkloster ist eines der ältesten russisch-orthodoxen Klöster der Kiewer Rus. Den Aufzeichnungen nach ließ sich der Einsiedler Antonij am Ufer des Dnepr in den Waräger-Höhlen nieder. Zusammen mit dem Mönch Feodosij, der 1062 Vorsteher der Asketengemeinschaft wurde, gründete er 1051 ein orthodoxes Kloster. Im ausgehenden 11. Jahrhundert erfolgte der erste Bau der Maria-Himmelfahrt-Kathedrale. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich der gesamte Klosterbereich zum führenden Kloster in der Kiewer Rus. Die heutigen Kirchen- und Klosterbauten sind durch den ukrainischen Barock ab dem 18. Jahrhundert geprägt. Wichtige Bauten seit dieser Zeit sind die Maria-Himmelfahrt-Kathedrale, die Dreifaltigkeitstorkirche, die Allerheiligenkirche, die Kreuzerhöhungskirche und die Gottesmutter-Geburtskirche. Der Bau des großen Glockenturms erfolgte ab 1731. Als letzter großer Kirchenbau entstand 1893-95 das Refektorium.

Nach der Russischen Revolution und den Wirren des Bürgerkriegs wurde das Höhlenkloster unter der jungen Sowjetmacht 1926 in ein staatliches Museumsreservat umgewandelt. Die Höhlen wurden 1929 geschlossen. 1941 wurde während des Zweiten Weltkriegs aus noch nicht geklärten Gründen die Maria-Himmelfahrt-Kathedrale gesprengt. 1988, als in der Sowjetunion unter Michail Gorbatschow eine Neuorientierung begann, wurde das Mönchsleben im Höhlenkloster wiederbelebt. Seit dem Zerfall der Sowjetunion und der Trennung der Ukraine von Russland wurde der untere Klosterbereich der orthodoxen Kirche zurückgegeben. Hier siedeln auch wieder Mönche in den traditionellen Höhlen. Die Maria-Himmelfahrt-Kathedrale wurde von 1998 bis 2000 wiederaufgebaut.

Das Kloster hat seinen Namen von ausgedehnten künstlich geschaffenen Höhlen bekommen, die seit der Gründungszeit als Einsiedeleien der Mönche dienten. Hier in größter Abgeschiedenheit von der Welt versuchten (und versuchen wieder) Mönche sich durch Gebet Gott zu nähern. Die langen Höhlengänge umfassen in gewissen Abständen kleinste Mönchszellen und unterirdische Kirchen. Die Höhlen wurden aber auch als Bestattungsort verstorbener Mönche genutzt. Entlang aller Gänge stehen in Nischen die Särge vieler Mönche, deren Körper sich in den Särgen im Laufe der Jahrhunderte mumifizierten. Auch der berühmte Chronist Nestor ist in den Höhlen bestattet. Das Höhlensystem wird in zwei Bereiche unterteilt: die nahen und die fernen Höhlen, die beide von der unteren Lawra zugänglich sind. Manche Bereiche, die heute für Touristen zugänglich sind, werden wir heute ausführlich besichtigen. Abends essen wir in dem weltberühmten Theatercafé Koleso. Mit dem Nachtzug fahren wir zur "Perle des Schwarzen Meeres", einem wahrhaft gastfreundlichen Zufluchtsort am Schwarzen Meer.

4. Tag Kiew - Odessa (Nachtzug)

Nach der Ankunft in Odessa bringen wir Sie ins Hotel, wo Sie sich kurz erholen und frühstücken können.

Danach beginnen wir mit der Entdeckung einer der interessantesten, kosmopolitischen Städte der Ukraine. Seit Langem wohnen hier die verschiedensten Völker wie Ukrainer, Russen, Moldauer, Griechen, Rumänen, Vietnamesen, Bulgaren und Türken. Zusammen bilden diese Nationalitäten nicht nur ein kulturelles Mosaik mit mediterraner Atmosphäre, sondern schreiben eine bewegte Geschichte. Genau hier in Odessa, auf den Potemkintreppen, die wir heute mit Ihnen besichtigen werden, wurde der erste Aufstand gegen den russischen Zar blutig niedergeschlagen. Von den Potemkintreppen aus unternehmen wir eine Kutscherstadtrundfahrt, um die Atmosphäre der Vergangenheit auf sich wirken zu lassen.

Abends gehen wir in das Restaurant "Ukrainska Lasunka". Das Restaurant ist im Stil eines ukrainischen Dorfs gebaut; Kellner in Volkstrachten, Brettertische mit Spinnrädern, in der Mitte eine Windmühle und ein Teich mit einem kleinen Wasserfall und künstlichen Enten am Ufer. Es gibt viele Fleisch- und Fischgerichte, Kaviar, Muscheln, Krebse und originelle Nachspeisen (z.B. überbackene Äpfel mit Quark und Rosinen). Hier werden wir die Weine sowohl aus Odessa als auch aus anderen Teilen der Ukraine kosten können.


5. Tag: Odessa

Heute fahren wir zur Festung Ackermann 80 km südlich von Odessa in Bilhorod-Dnistrovskyi mit einer über 2500-jährigen Geschichte. Hier befanden sich griechische, römische, byzantinische Kolonien. Im 11. Jh. entstand hier eine Burg zuerst der Tataren, dann Moldauer, Türken, später von Russland, noch später von Rumänien und schließlich der Ukraine. Die Festung selbst wurde im 13.-15. Jh. an der Stelle der antiken griechischen Kolonie errichtet. Nach der Eroberung durch die Türken wurde die Festung zu einer Bastion ausgebaut. Die Türken gaben ihr den neuen Name "Akkermann", den sie bis heute trägt. Damals wie heute gehört die gut erhaltene Festung Akkermann zu den größten Festungsgruppen Mittelosteuropas. Abendessen im Schlossrestaurant. Fahrt ins Hotel.

6. Tag: Odessa

Heute besuchen wir Privoz. Es ist nicht nur ein Basar und beliebtester Treffpunkt aller Einwohner, sondern auch der größte Marktplatz der Ukraine. Hier spürt man am besten den Flair von Odessa, der einfach kein Lebewesen kalt lässt.

Abends Besuch der berühmten Oper von Odessa. Das Opernhaus ist eines der schönsten Gebäude im Stil der europäischen Renaissance und wurde 1884-87 gebaut. Entworfen wurde vom selben Architekten, dem Wiener F. Fellner, der auch Theater in Dresden, Zagreb und Budapest konzipiert hat.

 

7. Tag: Odessa - Simferopol (Nachtzug)

Ankunft in Simferopol, der Hauptstadt der Autonomen Republik Krim.

Hier besichtigen wir Kebir-Dzhami-Moschee, die 1508 von Abdarakhman Bek erbaut wurde. Dies ist das älteste Gebäude der Stadt. Nach der Besichtigung fahren wir mit dem Bus nach Yalta. Auf dem Weg Abendessen im Restaurant "Lesnaya skazka" (Waldmärchen). Ankunft und Transfer zum Hotel.

9. Tag: Ausflug zum Schwabennest

Heute fahren wir mit dem Ausflugsschiff zum meist fotografierten Gebäude der Krim: dem „Schwalbennest“, das sich auf dem Kap Ai-Todor "heiliger Theodor" befindet und fast schon zu einem Wahrzeichen der Krim geworden ist. Das Schlösschen wurde 1912 im Stil einer mittelalterlichen Ritterburg errichtet. Nachmittags werden Sie Zeit haben, um Yalta zu erkunden.

10. Tag: Ausflug nach Livadiya

Heute besichtigen wir den Livadya-Palast oder Weißen Palast, der im Februar 1945 die Unterzeichner der Jalta-Konferenz Stalin, Churchill und Roosevelt beherbergte. Der Palast ist mit byzantinischen, neogotischen und arabischen Elementen versehen. Ins Auge stechen besonderes die Details in Form von zarten Ornamenten aus karrarischem Marmor, Wandverzierungen oder schmiedeeisernen Toren. Lyvadiya war auch die Sommerresidenz die letzten Zaren Russlands.

Nach dem Palast besichtigen wir die Kreuzerhöhungskirche vom 1864 und den Schloßpark, der 1895 angelegt wurde und ca. 60 ha groß ist. Rückfahrt nach Yalta.

 

11. Tag: Ausflug nach Alupka

Der Stadt Alupka wurde im Jahre 960 zum ersten Mal erwähnt, heute ist sie die zweitwichtigste Kurstadt an der Südküste der Krim und ein weithin bekanntes und anerkanntes klimatisches Kurbad für tuberkulöse Krankheiten.

Heute besichtigen wir den bizarren Palast des mächtigen Gouverneurs, des Grafen Woronzow in Alupka. Der Palast ist das Werk des englischen Architekten Edward Blore, wurde in verschiedenen Stilen erbaut und 1848 fertiggestellt. Einer der Bewohner des Palastes war Winston Churchill, der während der Yalta-Konferenz hier wohnte.
Wir machen nicht nur die Führung durch den Palast, sondern unternehmen einen Spaziergang durch den 40 ha großen Park, dessen Schöpfer der deutsche Gärtner Karl Kebach war. Palmen, Olivenbäume, Oleander, Marmorspringbrunnen, Statuen und noch über 200 exotische Pflanzenarten aus verschiedenen Teilen der Welt laden zum Staunen und Verweilen ein. Abendessen in einem Fischrestaurant am Meer.

13. Tag: Ausflug nach Bakhchisarai

Die Name Bakhchisarai ist türkisch und bedeutet "Stadt der Gärten". Die Stadt liegt am Flüsschen Churiuk-Su und beherbergte 32 Moscheen, eine griechisch-orthodoxe und eine armenische Kirche, eine Synagoge, eine karäische Kenese. Hier besichtigen wir den Palast des Khans von 1551, ein Gebäude, das damals über 4 ha groß war. Danach sehen wir uns die große Khan-Dzhami-Moschee, das wichtigste Gotteshaus auf der ganzen Halbinsel, an.

Nach dem Mittagessen besichtigen wir Friedhof der Khane, wo 16 Herrscher der Krimkhanats begraben sind, und das Sary-Giuzel-Bad, ein 1532 von Khan Schaib I. erbautes städtisches Badehaus. Abends probieren wir tatarisches Plow und andere leckere Spezialitäten der tatarischen Küche.

14. Tag: Ausflug nach Masandra

Heute besichtigen wir mit Ihnen ein wunderschönes Jagdschloss am Fuße der Berge in einem Kiefernwald. Das Schloss wurde 1881 mit dem Charakter einer mittelalterlichen Befestigung erbaut. Der Eigentümer zu dem Zeitpunkt war Semjon M. Woronzow; als er starb, erwarb Zar Alexanders III. das Schloss. Nach der Führung durch das Schloss schauen wir uns den Massandrapark an, ein wahres Denkmal der Garten- und Landschaftsbaukunst. Der Park wurde in den 40er Jahren des 19. Jh. im englischen Stil angelegt. Derzeit enthält er etwa 250 Gehölzarten auf 41,9 ha.

Als letztes Ziel für heute folgt eine Besichtigung der ersten und berühmtesten Weinkellerei der Krim in Massandra. Sie wurde 1894 von Fürst L. Golizin gegründet. In noch von Golizin angelegten unterirdischen Tunneln können über eine Million Flaschen und 36.000 Hektoliter Wein aufbewahrt werden. Zu den kostbarsten gehören der Portwein "Livadia", spanischer Jérez de la Frontera von 1775 und französischer Muskat von 1846. Von unserem Führer wird uns die Geschichte der Kellerei, die Technologie der Weinherstellung berichtet und am Schluss Gelegenheit gegeben, den Geschmack einzelner Weine kennenzulernen. Nach der Weinverkostung Abendessen im Strandrestaurant in Yalta.

 

15. Tag: Sudak "Zander"

Heute unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Schwarzen Meer in Richtung Sudak. Die Kurstadt liegt direkt am Meer und verfügt über dunkle Sandstrände. Vor allem ist die Stadt für die rekonstruierte genuesische Festung berühmt, die 1371-1469 errichtet wurde und die wir heute besichtigen werden. Nachmittags Fahrt zurück. Abschluss-Dinner im Hotel Oreanda.

16. Tag: Yalta- Simferopol, Flug Sinferopol-Frankfurt

Ankunft Frankfurt